Donnerstag, 02. Februar 2017 15:08 Uhr

GLS: Hohe Nachfrage nach Krediten der sozial-ökologischen GLS Bank

 

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Bochum, 01.02.2017. Mit Rückenwind geht die GLS Bank ins neue Geschäftsjahr. Die Kreditvergabe betrug 2016 erstmals mehr als 850 Mio. Euro. Auch die Kundenentwicklung ist positiv. Die „GLS Crowd“ startet als Instrument für nachhaltige Finanzierung.

Die GLS Bank hat im Geschäftsjahr 2016 wesentliche Entwicklungsschritte gemacht. „Wir haben Weichen neu gestellt“, erklärt Vorstandssprecher Thomas Jorberg. Dazu zählen die Einführung des GLS Beitrags, die Verschlankung der eigenen Prozesse und die Entwicklung von Angeboten wie den Mikrofinanzfonds. Der Aufsichtsrat der GLS Bank hat Christina Opitz in den Vorstand berufen. Andreas Neukirch ist zum 31. Dezember 2016 ausgeschieden. Frank Trauboth und Nikolaus von Doderer entwickeln als neue Vorstände der GLS Beteiligungs AG das Beteiligungsgeschäft insbesondere in den Bereichen Bio-Erzeuger, Naturkost und erneuerbare Energien weiter.

Im vergangenen Jahr ist die GLS Bank beim Kundengeschäftsvolumen um 14 Prozent gewachsen. Das entspricht der durchschnittlichen Größe einer Volksbank. Sie konnte 29.000 neue Kundinnen und Kunden für sich gewinnen. „Gleichzeitig sind unsere Kosten nur um 1,6 Prozent gestiegen, was zeigt, dass die GLS Bank nicht nur transparent und sinnvoll für ihre Kunden arbeitet, sondern auch effizienter“, erklärt Vorstandssprecher Thomas Jorberg.

Wohlstand sozial-ökologisch gestalten
Die steigende Nachfrage ist damit begründet, dass Deutschlands führende Nachhaltigkeitsbank ihr Leitbild ernst nimmt. Darin heißt es: „Wir nutzen Geld als soziales Gestaltungsmittel, das uns die Möglichkeit gibt, professionelle Finanzdienstleistungen mit aktuellen Zeitfragen zu verbinden“. Thomas Jorberg betont: „Aktuell stellen sich immer mehr Menschen die Frage, wie sich Wirtschaft und Banken nicht nur den materiellen Gewinn Einzelner, sondern vermehrt den sozialen und ökologischen Wohlstand Aller zum Ziel machen können. Gerade heute wo Egoismen und Nationalismus wieder populär erscheinen, ist dies ein wichtiges Anliegen vieler Kundinnen und Kunden der GLS Bank“.

Das Kreditvolumen der GLS Bank ist 2016 insgesamt um 15 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro gestiegen, damit werden über 24.600 Unternehmen und Projekte finanziert. Die Neukredite stiegen im vergangenen Jahr auf 864 Mio. Euro. „Die vielen Unternehmerinnen und Unternehmer wirken weit in alle Bereiche unserer Gesellschaft hinein“, erklärt Vorstandsmitglied Christina Opitz. Dazu gehören Vorhaben wie das Bochumer Musikforum, das Berliner Wohnprojekt Möckernkiez oder die Andechser Molkerei.

GLS Crowd startet
Zu den neuen Angeboten gehört die erste Plattform einer Bank für sozial-ökologisches Crowdfunding. Anlegerinnen und Anleger können dort direkt in zukunftsweisende Unternehmen und Projekte investieren. Diese erhalten über die „GLS Crowd“ das nötige Kapital, um ihre Geschäftsmodelle auszubauen. „Mit dem Crowdfunding schaffen wir ein neues Instrument um ein bewährtes Ziel zu erfüllen: Geld dorthin zu bringen, wo es sinnvoll wirken kann“, sagt Dirk Kannacher, designierter Vorstand. „Viele Ideen verdienen mehr Raum zur Entfaltung. Und den können unsere Kundinnen und Kunden nun direkt schaffen“, erklärt Kannacher.

Crowdinvesting ermöglicht es, am Erfolg von Projekten und jungen Unternehmen teilzuhaben. Diese stellen konkrete Projekte auf gls-crowd.de vor, um dafür Eigenkapital einzusammeln. Die Anlegerinnen und Anleger können sich ab 250 Euro einbringen, die sie über die Laufzeit mit Zins und Tilgung zurückerhalten. Das erste Projekt stammt von der Energiegewinner eG. Sie will 400.000 Euro einsammeln für einen Solarpark.


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